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Allergiker in Not – Allergologie vor dem Aus?

Dienstag, 13. Mai 2014

Deutscher Allergie- und Asthmabund fordert ein Aktionsprogramm Allergien
30 Millionen Kinder und Erwachsene in Deutschland sind von Allergien betroffen – aber die Zahl der allergologisch ausgebildeten Ärzte nimmt weiter ab.

Eine aktuelle Studie zeigt, dass nur noch 1,5 Prozent der deutschen Ärzte eine allergologische Zusatzausbildung besitzen. Und: die Zahl der Arztpraxen, die allergologische Leistungen anbieten, hat seit 2007 um rund 30% abgenommen. Gründe hierfür sind auch finanzielle Begrenzungen für die Ärzte bei der Behandlung von Allergikern.

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) appelliert daher mit der aktuellen Unterschriften-Aktion „Vergiss mein nicht: 30 Millionen Allergiker fordern ein Aktionsprogramm Allergien“ an die Bundesregierung, Allergien in den Fokus der Gesundheitspolitik zu stellen.

Die Auswirkungen von Sparmaßnahmen zeigen sich auch am Beispiel der Pollenallergie. Da viele antiallergisch wirkende Medikamente nicht mehr erstattet werden, gehen die Heuschnupfenpatienten immer seltener zum Arzt. Aber aus einem unbehandelten Heuschnupfen wird in 40% der Fälle ein chronisches Asthma. Das Ergebnis: die Zahl der Asthma-Patienten nahm seit 2007 bereits um zehn Prozent zu. Die Bundesregierung ist hier gefordert, mahnt der DAAB. „Obwohl sie tödlich verlaufen können, werden Allergien vielfach verharmlost" warnt Sonja Lämmel, Pressesprecherin des DAAB.

Die DAAB-Unterschriftenaktion „Vergiss mein nicht“ steht dafür, dass Allergien eine „Stimme“ erhalten. Unterschreiben kann jeder unter www.daab.de/aktionsprogramm.

Alle Unterschriften werden der Bundesregierung symbolisch übergeben.

Deutscher Allergie- und Asthmabund.
Fliethstr. 114.
41061 Mönchengladbach.
0 21 61 – 81 49 40
www.daab.de


 

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